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Ein Auszug aus meiner aktuellen Arbeit:

Aporia Collection Item 2022 production by Surya Pohly, Model Emilia Seitz

Aporia

Mit meiner Kollektion mit dem Arbeitstitel: THE OUTSIDE AND THE INSIDE OF DECISIONS möchte ich die Wechselbeziehung zwischen Mode und Nachhaltigkeit darstellen.

Der modische Aspekt (THE OUTSIDE) steht hierbei für die optischen Design-Entscheidungen (DECISIONS) und die Nachhaltigkeit für die Entscheidungen, die auf die Mode einwirken, wie Material und die Arbeitsweise (THE INSIDE).

Design-technisch war es mir ein Anliegen in meinem Projekt mit freien organischen Formen und Strukturen zu arbeiten. Das entstandene Objekt soll – wie ein überdimensionales Accessoire – den Körper partiell verdecken und vor allem schmücken.

Eine Anmutung an griechische Skulpturen war mir dabei wichtig. Die Spuren von Zeit und Witterung griechischer Skulpturen, die sich in der oberflächlichen Struktur meines Objekts wiederfinden lassen, stellen Aspekte der Vergänglichkeit dar.

Die von mir gewählten Materialien hatten den Zweck, den Einsatz von Chemikalien im Kreislauf des Produkts zu reduzieren. Dabei waren insbesondere der Herstellungsprozess, wie auch die Eingliederung in den zirkulären Kreislauf des Materials und die materielle Absicht, nämlich ein formbares und stabiles Material zu nutzen, zu berücksichtigen.

Es handelt sich beim eingesetzten Material zum Einen um recyceltes und ungebleichtes Papier, welches sich in der Kombination mit Bindemittel durch ein gezieltes Aufschichten zu der von mir gewünschten Silhouette formen ließ. Das bedeutet, dass das Objekt aus recyceltem Material besteht und selbst recycelbar ist. Auch konnte durch das Aufschichten so gearbeitet werden, dass der Verschnitt auf ein Minimum reduziert werden konnte.

Zum Anderen besteht die äußere Färbung aus ökologischer Lehmfarbe und dient so als Ersatz für den Einsatz chemischer Farbstoffe.

Neben den oben genannten Aspekten hatte ich mit dieser Arbeit die Intention, dass die Entscheidung für eine nachhaltige Produktion sich nicht nur auf funktionale Kleidung beziehen muss, sondern dass das resultierende Objekt auch für sich alleine stehen kann.